Einschulungsgottesdienst der Richard-Hecht Schule Spöck in der evangelischen Kirche am Samstag, den 15.09.2018

Nur Mut!

Durch viele Türen sind die neuen Erstklässler schon gegangen und nicht immer konnten sie sich vorstellen, was sich dahinter wohl verbergen mag. Ab dieser Woche gehen sie nun durch unsere große Schultür, hinter der sich so manche Tür öffnen wird, die ihnen unbekannt erscheint.

In diesem Gottesdienst sprachen Herr Pfarrer Maierhof, Herr Pfarrer Wellmer und das Gottesdienstteam den Kindern Mut zu. Gottes Zusage: „Ich bin bei dir!“ lud sie ein, sich unter seinen Schutz zu stellen, Vertrauen zu ihm zu haben und mutig durch neue Türen zu gehen. Um dies auch ganzheitlich zu erleben, wurden die Kinder einzeln gesegnet.

Alle wünschten den Kindern, dass sie sich in unserer Schule geborgen und bald zuhause fühlen werden. Ein symbolischer Schulhausschlüssel lud die Kinder ein, dieses neue Zuhause alsbald zu erobern.

Schuljahresanfangsgottesdienst 2018/2019 der Richard-Hecht Grundschule in der evangelischen Kirche am Montag, den 10. September 2018


So eine Schuljahresleiter kann schon ein wenig Angst einflössen. Viele Stufen geht es da hinauf, bis das Schuljahr geschafft ist!

Maximilian hat uns in diesem Gottesdienst eindrücklich gezeigt, dass dies mitunter ganz schön anstrengend werden kann. Aber Frau Wolny und Herr Pfarrer Wellmer hielten die Leiter ganz fest und mit Gottes Zusage: „Ich bin mit dir und will dich behüten“ gelang das Aufsteigen.

Das Lehrerkollegium mit Frau Rektorin Lachmuth wird ganz sicher auch im neuen Schuljahr bei ihren Schülerinnen und Schülern sein, sie in ihrem Lernen unterstützen und gute Wegbegleiter für sie werden.

Runter kommt man immer…

Einen etwas anderen Zugang zur Kirche konnten 13 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse unserer RHWRS erhalten, in dem sie im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts am 10. Oktober 2017 in Bretten-Gölshausen 3 Stunden lang in der „Kletterkirche“ ihre ganz eigenen Erfahrungen machten.

Die meisten von staunten, als sie diese aufwändig umgebaute Kirche betraten. Alle Sitzbänke waren entfernt und an deren Stelle befand sich ein großes, Raum füllendes Klettergerüst. Landesjugendreferenten Detlef Hoppenstock und sein Partner Phil versprachen für diesen Vormittag ganz besondere erlebnisorientierte Erfahrungen.

Hier bekamen nun schon die ersten weiche Knie, denn in sechs Metern Höhe über eine Slackline zu laufen ist eben nicht alltäglich. Einer steigt hoch, der andere sichert. Anders geht es nicht, auch wenn in der Kirche geklettert wird. Auf göttlichen Beistand zu hoffen, reicht nicht. Klettern ist eben nicht nur Arbeit mit der Beinmuskulatur, sondern auch Sport für das Gehirn. Denn nur mit Konzentration auf sich, seinen eigenen Körper und auf den Weg nach oben, gelingt der Aufstieg. Dabei braucht es Ermutigung durch die anderen. Man muss ihnen vertrauen, sich fallen lassen können und wissen, man wird aufgefangen. Nur gemeinsam erreicht man das Ziel. Dabei ist es wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Ebenso sind starke Nerven gefragt, aber Zug um Zug, Schritt für Schritt, Meter für Meter gewinnt man an Selbstvertrauen. Und am Schluss dieser drei erlebnisreichen Stunden waren sich viele einig:

„Das wollen wir wieder einmal unternehmen.“

Ein Bericht von R. Schramm